XBMC mit Yatse (Android)

Um mein Mediacenter zu steuern habe ich mich für ein Preiswertes 8 Zoll Tablet als Fernbedienung entschieden. Als APP benutze ich Yatse (http://yatse.leetzone.org/redmine)

Yatse biete mir, auch in der Free-Version, den vollen Umfang an Funktionen welcher für mich relevant ist. Von Wake-On-Lan bis optisch ansprechenden Mediathek. Bilder sagen mehr als 1000 Worte, hier ein paar Screenshots aus der APP.

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Wie zuvor in meinem Post vom Mediacenter beschrieben arbeite ich mit TVHeadend als Backend. Für TVHeadend gibts es ein auch eine Android APP Names „TVHGuide“. Mit dieser APP kann die Senderliste eingesehen werden, so erhalt man auf dem Tablet eine sehr übersichtliche EPG Ansicht.

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Das ultimative Mediacenter!

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Wir deutschen haben immer weniger Freizeit, verbringen aber immer mehr Zeit vor dem Fernseher. Nach aktuellen Studien sind ist und bleibt Fernsehen unsere Nummer 1 Freizeitbeschäftigung.

Im Prinzip kennt es jeder, dass große Chaos in unseren Fernsehschränken. Ganze viele Geräte und ganze viele Steckdosen. So sah es bei mir aus :Einen Receiver zum Fernsehen/Festplatten Recorder, einen 3D Bluray Player, ein Apple TV, ein iPhone Dock, ein Raspberry als Mediacenter, 1000 Fernbedienungen, 5 HDMI Kabel und alles voneinander getrennte Systeme.

Was ich wollte war möglichst viele Systeme benutzerfreundlich zu konsolidieren. Auf der Basis von OpenELEC habe ich mir mein ultimatives Mediacenter zusammengestellt. Das Ziel war ein preiswertes System mit hohen Funktionsumfang zu installieren.

Was kann das Mediacenter alles?

  • Fernsehen (HD)
  • Programmierbare Aufnahme mit Filterfunktion
  • Wiedergabe von Buray
  • Wiedergabe von Musik
  • Abspielen von Bildern (Diashow)
  • Infos zu Filmen (Handlung, Besetzung, Dauer, Trailer usw.)
  • Wiedergabe von HD Material (Details siehe unten)
  • Videotext
  • EPG
  • Timeshift
  • 3D Wiedergabe
  • eine Fernbedienung für alle Funktionen
  • Zugriff auf Dateifreigabe in Netzwerk (Dateils siehe unten)
  • Airplay
  • Dateimanager
  • Add-ons (ARD Mediathek, Youtube, Trailerseite)
  • SPDIF Ausgang

Ein paar Screenshots:

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Auf der Fernbedienung (hier mein iPhone).

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Was wird abgespielt?

Physische Medien:
CDs, DVDs, DVD-Video, Video CDs (inkl. VCD/SVCD/XVCD), Audio-CD (CDDA), Blu Rays (unverschlüsselt), USB Flash Drives, und Festplatten
Netzwerkprotokolle:
UPnP, NFS, SMB/SAMBA/CIFS, XBMSP, DAAP, HTTP, HTTPS, FTP, RTSP (RTSPU, RTSPT), MMS (MMSU, MMST), RTMP, Podcasting, TCP, UDP, SFTP, RTP
Medien-Container:
AVI, MPEG, WMV, ASF, FLV, Matroska, QuickTime, MP4, M4A, AAC, NUT, Ogg, OGM, RealMedia RAM/RM/RV/RA/RMVB, 3gp, VIVO, PVA, NUV, NSV, NSA, FLI, FLC, und DVR-MS (beta support)
Videoformate:
MPEG-1, MPEG-2, H.263, MPEG-4 SP and ASP, MPEG-4 AVC (H.264), HuffYUV, Indeo, MJPEG, RealVideo, RMVB, Sorenson, WMV, Cinepak
Audioformate:
MIDI, AIFF, WAV/WAVE, MP2, MP3, AAC, AACplus, AC3, DTS, ALAC, AMR, FLAC, Monkey’s Audio (APE), RealAudio, SHN, WavPack, MPC/Musepack/Mpeg+, Speex, Vorbis und WMA.
Digitalbild-Formate:
RAW-Formate, BMP, JPEG, GIF, PNG, TIFF, MNG, ICO, PCX und Targa/TGA
Untertitelformate:
AQTitle, ASS/SSA, CC, JACOsub, MicroDVD, MPsub, OGM, PJS, RT, SMI, SRT, SUB, VobSub, VPlayerMetadatenAPEv1, APEv2, ID3 (ID3v1 and ID3v2), ID666, Exif und IPTC (mit GeoTagging) für Bildformate

Mehr Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/XBMC_Media_Center

Aus einem vorherigem Projekt stand mir noch ein Zotac Atom 330 ION ITX A zur Verfügung, welches von OpenElec unterstützt wird. Unter dem folgenden Link könnte ihr kompatible Hardware prüfen. (http://wiki.openelec.tv/index.php?title=Supported_Hardware)

Zoatc

NVIDIA GeForce 9400 • CPU: Intel Atom 330, 2x 1.60GHz, 133MHz FSB, 2x 512kB Cache, 8W TDP • Speicherslots: 2x DDR2 • Erweiterungsslots: 1x PCIe Mini Card • Anschlüsse extern: 1x VGA, 1x DVI, 1x HDMI, 6x USB 2.0, 1x Gb LAN, 1x eSATA, 5.1 Audio, 1x PS/2 Tastatur • Anschlüsse intern: 4x USB 2.0, 3x SATA II RAID 0/1/0+1, 1x CPU-Lüfter 4-Pin, 1x Lüfter 3-Pin • Grafik: GeForce 9400 • Besonderheiten: Mini-ITX, All solid capacitors, WLAN 802.11b/g/n 300Mbps, inkl. 90W Netzteil (extern)

Mein System besteht also aus:

  • Zotac ION Atom 330 ITX-A
  • 4 GB RAM
  • 1 TB Samsung HD103SJ
  • 1,5 TB Samsung HD154UI
  • Bluray Laufwerk
  • TechniSat SkyStar HDTV DVB-S2 USB TV-Karte

Ich habe die Hardware ein ein No-Name, aber meiner Meinung nach recht schickes ITX Gehäuse gebaut.

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Auf http://openelec.tv/ habe ich mir den passenden ION Build runtergeladen und anhand der Anleitung aus dem OpenELEC Wiki einen Boot-Stick erstellt. Hier der Link zur Anleitung (http://wiki.openelec.tv/index.php?title=HOW-TO:Installing_OpenELEC/Creating_The_Install_Key). ACHTUNG: Vor der Installation vom Stick müssen ggf. einige Einstellungen im BIOS getätigt werden mehr dazu hier http://wiki.openelec.tv/index.php?title=HOW-TO:Installing_OpenELEC/Setting_Up_Your_BIOS.

Nach der Installation habe ich wie bereits beim Raspberry beschrieben mein Smartphone als Fernbedienung eingerichtet. Um jetzt Live TV zu schauen habe ich mich für das Add-on TVheadend entschieden, welches wie folgt installiert wird.

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Nach der Installation des Add-ons kann über die Weboberfäche auf das Mediacenter zugegriffen werden. Hier wird das TVheadend konfiguriert. Dazu wird im Browser die IP-Adresse des Mediacenters, in meinem Fall 192.168.0.97 aufgerufen. Wichtig ist den Port nicht zu vergessen über den des TVheadend läuft also 192.68.0.97:9981. Der Server wird wie folgt eingerichtet.

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Zunächst wird unter Configuration -> General die Sprache eingestellt. (EPG)

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Dann wird der TV Adapter hinzugefügt.
Configuration -> DVB Inputs -> TV Adpaters im Dropdown Menü sollte jetzt eure TV-Karte, soweit kompatibel, zu finden sein.

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Die Haken bei „Enabled“ und „Autodetect muxes“ setzten.

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„Add DVB Network by location“ klicken und den Satellit auswählen. In unserem Fall Astra_19_2E.

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Im Dropdown Menü drunter den „Default Port 0 Universal LNB“ auswählen WICHTIG!

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Mit „Save“ bestätigen.

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Wie auf der rechten Seite zu sehen beginnt der Server jetzt die Muxes zu scannen. Dieser Vorgang ist erst abgeschlossen wenn bei „Muxes awaiting initial scan“ wieder 0 steht.

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In meinem Fall wurden jetzt 1640 „Services“ also Sender gefunden.

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Diese sind jetzt im Reiter „Services“ zu sehen. Jetzt ist etwas Gedult gefragt, an dieser Stelle müssen eure Wunschsender ausgesucht und gemappt werden. Sender markieren und „Map selected“ auswählen mit „Save changes“ bestätigen. Ich mappe jetzt arte HD.

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Der Sender ist dann unter „Channels / EPG“ -> „Channels“ zu finden.

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Hier können die Sender sortiert werden. Arte HD auf die 1. usw.

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Der digitale Video Recorder wird unter Configuration -> Recording konfiguriert. Hier wird der Pfad für Aufnahmen gesetzt und die Timeshift Funktion kann aktiviert werden. Timeshift ermöglicht es das Live TV jederzeit anzuhalten.

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Zurück auf der „Startseite“, der EPG Ansicht werden jetzt die EPG Daten aufgeführt.

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Danach muss zurück auf dem Mediacenter das TVheadend PVR Plugin aktiviert werden.

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Nachdem das Plugin, also der PVR Client für TVheadend aktiviert wurde muss das Live TV aktiviert werden.

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Dadurch erscheint ein neue Menü „Live TV“, dort finden wir die gemappten Sender wieder und können diese starten.

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Fertig konfiguriert sieht die Senderliste unter Live TV bei mir dann wie folgt aus.

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Raspberry Pi XBMC mit Smartphone/Tablet steuern

Um ein XBMC (Distribution egal) mit einem Smartphone oder Tablet zu steuern müsst ihr die folgenden Einstellungen tätigen:

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ACHTUNG: Bei einigen Apps muss zwingend auch die Zeroconf-Veröffentlichung aktiviert sein!

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Jetzt kann z.B für iOS die App „xbmcRemote“ installiert werden. Mit der App kann bequem durch das Mediacenter navigiert werden. Auch für Android gibts es vergleichbare Apps z.B die „Official XBMC Remote“ oder „Yatse XBMC Remote“.

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Raspberry Pi Installation und Update von OpenELEC

Wie in dem Beitrag zuvor beschrieben gehe ich noch kurz auf die Installation von OpenELEC ein.

Start des Raspberry Pi mit der NOOBS SD-Karte

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Auswahl von OpenELEC

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Nach der Installation und dem Neustart sollte OpenELEC zunächst auf die neuste Version aktualisiert werden. Dazu einfach den Screenshots folgen.

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Jetzt ist das System erfolgreich installiert und aktualisiert.

Raspberry Pi Betriebssysteme/Installation mit NOOBS

Es gibt 6 verbreitete Betriebssysteme, welche auf die Hardware des Raspberry Pi angepasst sind:

logoOpenELEC-logo-256x256-32PidoraArchlinuxLogoraspbian_logo

Rasbmc (http://www.raspbmc.com/) XBMC Mediacenter Distribution
Rasbian (http://www.raspbian.org/) Debian wheezy für Raspberry Pi optimiert
OpenELEC (http://openelec.tv/) XBMC Mediacenter Distribution
Pidora (http://pidora.ca/) Fedora Built für Rasberry Pi optimiert
RISC OS (https://www.riscosopen.org/content/)  schlankes und schnelles BS
Arch (http://archlinuxarm.org/) minimalistisches BS, ohne GUI, für fortgeschrittene Benutzer

Die Betriebssysteme können alle auf der jeweiligen Webseite der Hersteller runtergeladen und auf der SD-Karte installiert werden. Der Installationsprozess unterscheidet sich jedoch sehr stark. Bei Rasbmc werden beispielweise die für die Installation benötigten Dateien von einem kleinem Installer vom Rechner aus auf die SD-Karte kopiert. Wird die SD-Karte dann in den Raspberry gesteckt startet die eigentliche Installation wofür dann auch eine Netzwerkverbindung erforderlich ist, weil Rasbmc weitere Daten aus dem Internet runterlädt. OpenELEC hingegen wird direkt komplett als Image runtergeladen und über die Konsole/Terminal installiert (einfacher Kopiervorgang mit dd).

Die einfachste Methode ist jedoch NOOBS (New Out Of Box Software). Was ist NOOBS? Es handelt sich um ein 1,1 GB großes Archiv in welchem alle oben genannten Distributionen enthalten sind. (zur Zeit in der Version 1.3.2 Stand 02.11.2013)

Installation des Raspberry Pi mit NOOBS

1. Schritt: Formatieren der SD-Karte in FAT32 Dateiformat. Dann kann mit den Boardmitteln eures Betriebsystem passieren, bei Problemen bitte den SD-Formatter 4.0 benutzen (https://www.sdcard.org/downloads/formatter_4/). ACHTUNG: Die SD-Karte benötigt mindestens 4 GB, da NOOBS eine Recovery-Partition anleget
2. Schritt: Das NOOBS-Archiv runterladen (http://www.raspberrypi.org/downloads) und direkt auf die SD-Karte entpacken.
3. Schritt: SD-Karte in den Raspberry Pi einlegen und booten, jetzt erscheint das Auswahlmenp von NOOBS:

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4. Schritt: gewünschte Distribution auswählen und zurücklehnen. Nach der Installation startet das System neu.