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Raspberry Pi 2 + Zattoo HiQ Test

Letzte Woche habe ich mich TV-Streaming über den Raspberry Pi 2 beschäftigt. Zattoo ist mir schon länger bekannt, für meinen Test habe ich einen Montag lang ein Probeabo beansprucht.
Für das Probemonat muss allerdings eine Zahlungsart hinterlegt werden. Ich habe mein Paypal-Konto hinterlegt, dieses konnte ich dann umgehend wieder aus meinem Konto bei Zattoo löschen. VORSICHT: Hier verlängt sich sonst das Abo automatisch!

„Zattoo Free“ biete folgendes Sender an:
12Mit „Zattoo HiQ“ gibt es mehr Auswahl und HD-Sender:
1Leider sind die privaten Sender der Pro7Sat.1 und der RTL Gruppe nicht in HD verfügbar.

Auf den Raspberry Pi mit OpenElec 5.0.5 wird als Repository die SuperRepo hinzugefügt. Dazu ein kurzer Auszug einer anderen Anleitung.

  • Step 1: Open up XBMC
  • Step 2: Go to System > File Manager
  • Step 3: Click on Add source
  • Step 4: Enter http://srp.nu as the path and click Done
  • Step 5: Name your source, I named it SuperRepo, click Done
  • Step 6: Go to System > Settings
  • Step 7: Go to Add-ons
  • Step 8: Choose Install from zip file
  • Step 9: Choose SuperRepo
  • Step 10: Choose your XBMC Version, Gotham is the latest
  • Step 11: Choose All
  • Step 12: Select the zip file
  • Step 13: From Add-ons select Get Add-ons
  • Step 14: Select SuperRepo

Über die SuperRepo lässt sich jetzt die Zattoobox in der Version 0.5.1 als Addon installieren. Noch unter Konfiguration die Anmeldedaten hinterlegen und los gehts!

screenshot016screenshot018
LAN kann ja jeder, deshalb teste ich mit dem EDIMAX EW-7811UN Wireless USB Stick und einem Fritz!WLAN Stick N2.4. http://amzn.to/1Bo9d7F

screenshot021screenshot022Ein gutes Bild auch bei den HD-Sendern! Das Streaming läuft stabil und flüssig. Also eine echte DVB-T Alternative und somit kann das Raspberry Pi zu einem kleinem Receiver werden.

Auch auf dem Raspberry Pi 1 funktioniert das Streaming sehr gut. Allerdings macht sich der fehlende RAM bemerktbar. Navigieren durch das Menü ist sehr träge und das Umschalten der Sender dauert gefühlt ziemlich lang.

 

 

Ambilight mit Hyperion

Das Thema Ambilight mit Hyperion ist sehr gut angekommen, mich haben viele Mails mit Fragen erreicht. Aus diesem Grund habe ich mich noch einmal mit dem Thema beschäftigt und ein paar interessante Anleitungen gefunden.

Der Aufbau bleibt identisch, allerdings ist die Installation inzwischen stark vereinfacht, weil es bereits fertig installierte Images gibt. Dieses Image muss einfach auf die SD-Karte kopiert werden und kann direkt vom Raspberry Pi gestartet werden. Danach muss lediglich die Hyperion Konfiguration durchgeführt werden. Mit einem kleinem Tool wird die Anzahl an LEDs festgelegt und eine die Konfigurationsdatei geschrieben. Diese wird dann auf das Raspberry kopiert.

Der Vollständig halter gehe ich nochmal auf den ganzen Aufbau ein. Was wird benötigt?

1. Raspberry Pi (Netzteil, SD-Karte)
2. WS2801 LED Strip 5V (z.B http://amzn.to/ZB9ark)
3. Netzteil 5V 3A (z.Bhttp://amzn.to/Q3HvtL)
4. Zubehör Kabel, Schrumpfschlauch, Male + Female Header (zum ordentlichen Verkabeln)
5. USB 2.0 Audio Video Grabber (z.B BIGtec mit dem stk1160 Chipsatz, inzwischen wohl auch mit dem Fushicai Chipsatz möglich)
6. HDMI Splitter 1 IN 2 OUT
7. HDMI 2 AV Converter

Der Aufbau und die Verkabelung bleibt also wie in meinem letztem Beitrag beschrieben.

1. Schritt

Die LEDs werden am TV angebracht. Hier gibt es unterschiedliche Methoden. Von Winkelstücken bis zum verlöten mit kurzen Kabelstücken habe ich alles gefunden. Hier ein paar Bilder von schönen Lösungen.

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2. Schritt

Die LED Leiste wird jetzt über die GPIO Pins mit dem Raspberry Pi verbunden. Auch hier gibt es schöne Lösungen mit Male + Female Header Steckern.

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 3. Schritt 

Auf dem Raspberry Pi wird das Image von Assispachtel (STK1160 Grabber Chipsatz) „installiert“. Das Image ist hier zu finden: www.forum-raspberrypi.de

Assispachtel seins (4GB) mit Hyperion v4l
Chipsatz des Videograbbers: STK1160

LEDs: WS2801 – 100 Stück
SD Karte: 4GB
RPi auf 900 MHz übertaktet
Auflösung von Hyperion 360*288

Es gibt inzwischen einige funktionstüchtige Images im Forum Raspberry Pi. Je nach LED Art, Anzahl der LEDs und Chipsatz ist auszuwählen.

4. Schritt

Die Hyperion Konfigurationsdatei wird erstellt. Mit dem Tool HyperCon.jar kann unter Windows die Konfiguration vorgenommen werden. Hier wird die Anzahl und Position der LEDs festgelegt. Die Konfigurationsdatei ersetzt dann die bereits im Image vorhandene.

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 5. Schritt

Jetzt wird alles Verkabelt:

Drawing1

So viel zur kurzen Gesamtübersicht.

Wie kann das ganze jetzt aussehen?

Entweder auf einer Platte oder direkt an der Rückseite des Fernsehers fixiert? Ich habe eine schöne Lösung gefunden, hier wurden alle Teile in einer Box verbaut.

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Solltet ihr Interesse und euch den Nachbau zutrauen kann ich euch nur eine detaillierte Anleitung nahelegen. Serhat hat das ganze in seinem Technik Blog schön ausführlich beschrieben http://www.serhan.in/ambilight-mit-hyperion/

Raspberry Pi Betriebssysteme/Installation mit NOOBS

Es gibt 6 verbreitete Betriebssysteme, welche auf die Hardware des Raspberry Pi angepasst sind:

logoOpenELEC-logo-256x256-32PidoraArchlinuxLogoraspbian_logo

Rasbmc (http://www.raspbmc.com/) XBMC Mediacenter Distribution
Rasbian (http://www.raspbian.org/) Debian wheezy für Raspberry Pi optimiert
OpenELEC (http://openelec.tv/) XBMC Mediacenter Distribution
Pidora (http://pidora.ca/) Fedora Built für Rasberry Pi optimiert
RISC OS (https://www.riscosopen.org/content/)  schlankes und schnelles BS
Arch (http://archlinuxarm.org/) minimalistisches BS, ohne GUI, für fortgeschrittene Benutzer

Die Betriebssysteme können alle auf der jeweiligen Webseite der Hersteller runtergeladen und auf der SD-Karte installiert werden. Der Installationsprozess unterscheidet sich jedoch sehr stark. Bei Rasbmc werden beispielweise die für die Installation benötigten Dateien von einem kleinem Installer vom Rechner aus auf die SD-Karte kopiert. Wird die SD-Karte dann in den Raspberry gesteckt startet die eigentliche Installation wofür dann auch eine Netzwerkverbindung erforderlich ist, weil Rasbmc weitere Daten aus dem Internet runterlädt. OpenELEC hingegen wird direkt komplett als Image runtergeladen und über die Konsole/Terminal installiert (einfacher Kopiervorgang mit dd).

Die einfachste Methode ist jedoch NOOBS (New Out Of Box Software). Was ist NOOBS? Es handelt sich um ein 1,1 GB großes Archiv in welchem alle oben genannten Distributionen enthalten sind. (zur Zeit in der Version 1.3.2 Stand 02.11.2013)

Installation des Raspberry Pi mit NOOBS

1. Schritt: Formatieren der SD-Karte in FAT32 Dateiformat. Dann kann mit den Boardmitteln eures Betriebsystem passieren, bei Problemen bitte den SD-Formatter 4.0 benutzen (https://www.sdcard.org/downloads/formatter_4/). ACHTUNG: Die SD-Karte benötigt mindestens 4 GB, da NOOBS eine Recovery-Partition anleget
2. Schritt: Das NOOBS-Archiv runterladen (http://www.raspberrypi.org/downloads) und direkt auf die SD-Karte entpacken.
3. Schritt: SD-Karte in den Raspberry Pi einlegen und booten, jetzt erscheint das Auswahlmenp von NOOBS:

noobs

4. Schritt: gewünschte Distribution auswählen und zurücklehnen. Nach der Installation startet das System neu.