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Raspberry Pi 2 OpenELEC 6.0 (5.95.5 Beta) Tvheadend Backend Frontend

Vor einiger Zeit bin ich auf die Idee gekommen mein Mediacenter durch ein Raspberry Pi 2 zu ersetzen. Die Besonderheit ist, dass ich es nicht nur als Front- oder Backend sondern für beides gleichzeitig benutzen möchte. Funktioniert das überhaupt?

Sind 900Mhz Quad Core und 1GB RAM ausreichend? Kurz und knapp – Ja! Allerdings müssen bei der Konfiguration einige Dinge beachtet werden. Meine Erfahrungen möchte ich auf diesem Weg gerne mit euch teilen.

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Ambilight mit Hyperion

Das Thema Ambilight mit Hyperion ist sehr gut angekommen, mich haben viele Mails mit Fragen erreicht. Aus diesem Grund habe ich mich noch einmal mit dem Thema beschäftigt und ein paar interessante Anleitungen gefunden.

Der Aufbau bleibt identisch, allerdings ist die Installation inzwischen stark vereinfacht, weil es bereits fertig installierte Images gibt. Dieses Image muss einfach auf die SD-Karte kopiert werden und kann direkt vom Raspberry Pi gestartet werden. Danach muss lediglich die Hyperion Konfiguration durchgeführt werden. Mit einem kleinem Tool wird die Anzahl an LEDs festgelegt und eine die Konfigurationsdatei geschrieben. Diese wird dann auf das Raspberry kopiert.

Der Vollständig halter gehe ich nochmal auf den ganzen Aufbau ein. Was wird benötigt?

1. Raspberry Pi (Netzteil, SD-Karte)
2. WS2801 LED Strip 5V (z.B http://amzn.to/ZB9ark)
3. Netzteil 5V 3A (z.Bhttp://amzn.to/Q3HvtL)
4. Zubehör Kabel, Schrumpfschlauch, Male + Female Header (zum ordentlichen Verkabeln)
5. USB 2.0 Audio Video Grabber (z.B BIGtec mit dem stk1160 Chipsatz, inzwischen wohl auch mit dem Fushicai Chipsatz möglich)
6. HDMI Splitter 1 IN 2 OUT
7. HDMI 2 AV Converter

Der Aufbau und die Verkabelung bleibt also wie in meinem letztem Beitrag beschrieben.

1. Schritt

Die LEDs werden am TV angebracht. Hier gibt es unterschiedliche Methoden. Von Winkelstücken bis zum verlöten mit kurzen Kabelstücken habe ich alles gefunden. Hier ein paar Bilder von schönen Lösungen.

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2. Schritt

Die LED Leiste wird jetzt über die GPIO Pins mit dem Raspberry Pi verbunden. Auch hier gibt es schöne Lösungen mit Male + Female Header Steckern.

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 3. Schritt 

Auf dem Raspberry Pi wird das Image von Assispachtel (STK1160 Grabber Chipsatz) „installiert“. Das Image ist hier zu finden: www.forum-raspberrypi.de

Assispachtel seins (4GB) mit Hyperion v4l
Chipsatz des Videograbbers: STK1160

LEDs: WS2801 – 100 Stück
SD Karte: 4GB
RPi auf 900 MHz übertaktet
Auflösung von Hyperion 360*288

Es gibt inzwischen einige funktionstüchtige Images im Forum Raspberry Pi. Je nach LED Art, Anzahl der LEDs und Chipsatz ist auszuwählen.

4. Schritt

Die Hyperion Konfigurationsdatei wird erstellt. Mit dem Tool HyperCon.jar kann unter Windows die Konfiguration vorgenommen werden. Hier wird die Anzahl und Position der LEDs festgelegt. Die Konfigurationsdatei ersetzt dann die bereits im Image vorhandene.

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 5. Schritt

Jetzt wird alles Verkabelt:

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So viel zur kurzen Gesamtübersicht.

Wie kann das ganze jetzt aussehen?

Entweder auf einer Platte oder direkt an der Rückseite des Fernsehers fixiert? Ich habe eine schöne Lösung gefunden, hier wurden alle Teile in einer Box verbaut.

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Solltet ihr Interesse und euch den Nachbau zutrauen kann ich euch nur eine detaillierte Anleitung nahelegen. Serhat hat das ganze in seinem Technik Blog schön ausführlich beschrieben http://www.serhan.in/ambilight-mit-hyperion/

Das ultimative Mediacenter!

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Wir deutschen haben immer weniger Freizeit, verbringen aber immer mehr Zeit vor dem Fernseher. Nach aktuellen Studien sind ist und bleibt Fernsehen unsere Nummer 1 Freizeitbeschäftigung.

Im Prinzip kennt es jeder, dass große Chaos in unseren Fernsehschränken. Ganze viele Geräte und ganze viele Steckdosen. So sah es bei mir aus :Einen Receiver zum Fernsehen/Festplatten Recorder, einen 3D Bluray Player, ein Apple TV, ein iPhone Dock, ein Raspberry als Mediacenter, 1000 Fernbedienungen, 5 HDMI Kabel und alles voneinander getrennte Systeme.

Was ich wollte war möglichst viele Systeme benutzerfreundlich zu konsolidieren. Auf der Basis von OpenELEC habe ich mir mein ultimatives Mediacenter zusammengestellt. Das Ziel war ein preiswertes System mit hohen Funktionsumfang zu installieren.

Was kann das Mediacenter alles?

  • Fernsehen (HD)
  • Programmierbare Aufnahme mit Filterfunktion
  • Wiedergabe von Buray
  • Wiedergabe von Musik
  • Abspielen von Bildern (Diashow)
  • Infos zu Filmen (Handlung, Besetzung, Dauer, Trailer usw.)
  • Wiedergabe von HD Material (Details siehe unten)
  • Videotext
  • EPG
  • Timeshift
  • 3D Wiedergabe
  • eine Fernbedienung für alle Funktionen
  • Zugriff auf Dateifreigabe in Netzwerk (Dateils siehe unten)
  • Airplay
  • Dateimanager
  • Add-ons (ARD Mediathek, Youtube, Trailerseite)
  • SPDIF Ausgang

Ein paar Screenshots:

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Auf der Fernbedienung (hier mein iPhone).

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Was wird abgespielt?

Physische Medien:
CDs, DVDs, DVD-Video, Video CDs (inkl. VCD/SVCD/XVCD), Audio-CD (CDDA), Blu Rays (unverschlüsselt), USB Flash Drives, und Festplatten
Netzwerkprotokolle:
UPnP, NFS, SMB/SAMBA/CIFS, XBMSP, DAAP, HTTP, HTTPS, FTP, RTSP (RTSPU, RTSPT), MMS (MMSU, MMST), RTMP, Podcasting, TCP, UDP, SFTP, RTP
Medien-Container:
AVI, MPEG, WMV, ASF, FLV, Matroska, QuickTime, MP4, M4A, AAC, NUT, Ogg, OGM, RealMedia RAM/RM/RV/RA/RMVB, 3gp, VIVO, PVA, NUV, NSV, NSA, FLI, FLC, und DVR-MS (beta support)
Videoformate:
MPEG-1, MPEG-2, H.263, MPEG-4 SP and ASP, MPEG-4 AVC (H.264), HuffYUV, Indeo, MJPEG, RealVideo, RMVB, Sorenson, WMV, Cinepak
Audioformate:
MIDI, AIFF, WAV/WAVE, MP2, MP3, AAC, AACplus, AC3, DTS, ALAC, AMR, FLAC, Monkey’s Audio (APE), RealAudio, SHN, WavPack, MPC/Musepack/Mpeg+, Speex, Vorbis und WMA.
Digitalbild-Formate:
RAW-Formate, BMP, JPEG, GIF, PNG, TIFF, MNG, ICO, PCX und Targa/TGA
Untertitelformate:
AQTitle, ASS/SSA, CC, JACOsub, MicroDVD, MPsub, OGM, PJS, RT, SMI, SRT, SUB, VobSub, VPlayerMetadatenAPEv1, APEv2, ID3 (ID3v1 and ID3v2), ID666, Exif und IPTC (mit GeoTagging) für Bildformate

Mehr Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/XBMC_Media_Center

Aus einem vorherigem Projekt stand mir noch ein Zotac Atom 330 ION ITX A zur Verfügung, welches von OpenElec unterstützt wird. Unter dem folgenden Link könnte ihr kompatible Hardware prüfen. (http://wiki.openelec.tv/index.php?title=Supported_Hardware)

Zoatc

NVIDIA GeForce 9400 • CPU: Intel Atom 330, 2x 1.60GHz, 133MHz FSB, 2x 512kB Cache, 8W TDP • Speicherslots: 2x DDR2 • Erweiterungsslots: 1x PCIe Mini Card • Anschlüsse extern: 1x VGA, 1x DVI, 1x HDMI, 6x USB 2.0, 1x Gb LAN, 1x eSATA, 5.1 Audio, 1x PS/2 Tastatur • Anschlüsse intern: 4x USB 2.0, 3x SATA II RAID 0/1/0+1, 1x CPU-Lüfter 4-Pin, 1x Lüfter 3-Pin • Grafik: GeForce 9400 • Besonderheiten: Mini-ITX, All solid capacitors, WLAN 802.11b/g/n 300Mbps, inkl. 90W Netzteil (extern)

Mein System besteht also aus:

  • Zotac ION Atom 330 ITX-A
  • 4 GB RAM
  • 1 TB Samsung HD103SJ
  • 1,5 TB Samsung HD154UI
  • Bluray Laufwerk
  • TechniSat SkyStar HDTV DVB-S2 USB TV-Karte

Ich habe die Hardware ein ein No-Name, aber meiner Meinung nach recht schickes ITX Gehäuse gebaut.

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Auf http://openelec.tv/ habe ich mir den passenden ION Build runtergeladen und anhand der Anleitung aus dem OpenELEC Wiki einen Boot-Stick erstellt. Hier der Link zur Anleitung (http://wiki.openelec.tv/index.php?title=HOW-TO:Installing_OpenELEC/Creating_The_Install_Key). ACHTUNG: Vor der Installation vom Stick müssen ggf. einige Einstellungen im BIOS getätigt werden mehr dazu hier http://wiki.openelec.tv/index.php?title=HOW-TO:Installing_OpenELEC/Setting_Up_Your_BIOS.

Nach der Installation habe ich wie bereits beim Raspberry beschrieben mein Smartphone als Fernbedienung eingerichtet. Um jetzt Live TV zu schauen habe ich mich für das Add-on TVheadend entschieden, welches wie folgt installiert wird.

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Nach der Installation des Add-ons kann über die Weboberfäche auf das Mediacenter zugegriffen werden. Hier wird das TVheadend konfiguriert. Dazu wird im Browser die IP-Adresse des Mediacenters, in meinem Fall 192.168.0.97 aufgerufen. Wichtig ist den Port nicht zu vergessen über den des TVheadend läuft also 192.68.0.97:9981. Der Server wird wie folgt eingerichtet.

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Zunächst wird unter Configuration -> General die Sprache eingestellt. (EPG)

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Dann wird der TV Adapter hinzugefügt.
Configuration -> DVB Inputs -> TV Adpaters im Dropdown Menü sollte jetzt eure TV-Karte, soweit kompatibel, zu finden sein.

Bildschirmfoto 2013-12-11 um 15.26.13Bildschirmfoto 2013-12-11 um 15.26.23

Die Haken bei „Enabled“ und „Autodetect muxes“ setzten.

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„Add DVB Network by location“ klicken und den Satellit auswählen. In unserem Fall Astra_19_2E.

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Im Dropdown Menü drunter den „Default Port 0 Universal LNB“ auswählen WICHTIG!

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Mit „Save“ bestätigen.

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Wie auf der rechten Seite zu sehen beginnt der Server jetzt die Muxes zu scannen. Dieser Vorgang ist erst abgeschlossen wenn bei „Muxes awaiting initial scan“ wieder 0 steht.

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In meinem Fall wurden jetzt 1640 „Services“ also Sender gefunden.

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Diese sind jetzt im Reiter „Services“ zu sehen. Jetzt ist etwas Gedult gefragt, an dieser Stelle müssen eure Wunschsender ausgesucht und gemappt werden. Sender markieren und „Map selected“ auswählen mit „Save changes“ bestätigen. Ich mappe jetzt arte HD.

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Der Sender ist dann unter „Channels / EPG“ -> „Channels“ zu finden.

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Hier können die Sender sortiert werden. Arte HD auf die 1. usw.

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Der digitale Video Recorder wird unter Configuration -> Recording konfiguriert. Hier wird der Pfad für Aufnahmen gesetzt und die Timeshift Funktion kann aktiviert werden. Timeshift ermöglicht es das Live TV jederzeit anzuhalten.

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Zurück auf der „Startseite“, der EPG Ansicht werden jetzt die EPG Daten aufgeführt.

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Danach muss zurück auf dem Mediacenter das TVheadend PVR Plugin aktiviert werden.

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Nachdem das Plugin, also der PVR Client für TVheadend aktiviert wurde muss das Live TV aktiviert werden.

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Dadurch erscheint ein neue Menü „Live TV“, dort finden wir die gemappten Sender wieder und können diese starten.

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Fertig konfiguriert sieht die Senderliste unter Live TV bei mir dann wie folgt aus.

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